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Im Rahmen des Kunstprojekts im Untergrund Katalogpräsentation und Abschlussparty Von 2009- 2011 realisierten 17 Künstler_innen
insgesamt 12 Kunstprojekte im Berliner Untergrund: Das Buch ist ab sofort erhältlich! :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Im Rahmen des Kunstprojekts im Untergrund Loch Netz - eine Wanderführer in die schwarze Zone im U-Bahnhof Hauptbahnhof, Bahnsteig der Linie U55 Loch Netz - eine Wanderführer in die schwarze Zone. Der Künstler Michael Kurzwelly hat als Agent der TATD (Transnational Association for Tourism Development) mit seiner Kamera und seinem mobilen Büro die Berliner U-Bahn durchwandert und durchfahren und während sechs Monaten die „Schwarze Zone“ beobachtet und dokumentiert. Kurzwelly sammelte in dieser Zeit Informationen und Wissen, um uns mit seinem Untergrund-Führer Einblicke in den Berliner Untergrund zu bieten, in die direkte Erfahrungen, Interviews und Dokumente eingeflossen sind. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Im Rahmen des Kunstprojekts im Untergrund SPACE IS THE PLACE! a kanakfuturist mystery Filmvorführung: 27.10.2011 um 19.15 Uhr (nur nach Voranmeldung) Anmeldung unter: office@ngbk.de Vorführung mit Künstler_innen gespräch: 28.10.2011 um 19.00 Uhr SPACE IS THE PLACE! a kanakfuturist mystery ist ein partizipatives Kurzfilm- und Musikprojekt auf den Spuren von Blaxploitation und Science Fiction, das die Künstler_innen Veronika Gerhard und Volkan T. für die NGBK in Zusammenarbeit mit jugendlichen und erwachsenen Protagonist_innen und der „akademie der autodidakten“ am Ballhaus Naunynstraße realisiert habe. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Im Rahmen des Kunstprojekts im Untergrund Underground Currents Eröffnung am Donnerstag, 11.08.2011 um 19 Uhr Underground Currents Milicevic und Kadel machen unscheinbare, strukturelle Energielecks im Stadtalltag ausfindig und erkennen in ihnen eine Vielzahl von frei zugänglichen Energiequellen. „Underground Currents“ ist eine Installation im U-Bahnhof Neukölln der Linie U7, wo der beim Ein- und Ausfahren der Züge entstehende Wind aufgefangen und in Energie umgewandelt wird: Am Bahnsteig werden Energie-Kollektoren in Form von kleinen Windmühlen angebracht. Fährt ein Zug ein, werden diese durch den entstehenden Luftzug angetrieben. Der generierte Strom wird gespeichert und für das Senden von informativen, kritischen, poetischen und utopischen Beiträgen zu alternativen Ökonomien und Gesellschaftsformen verwendet. Milicevic & Kadel bieten am 18. August 2011 von 10-17 Uhr einen Workshop an, der vom Festival ÜBER LEBENSKUNST,
einem Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt,
veranstaltet wird. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Im Rahmen des Kunstprojekts im Untergrund BABYLON AGENTUR - kulturelles Übersetzungsbüro für U-Bahnnutzer Eröffnung am 09.06.2011 um 19 bis 21 Uhr Freitag, 10. Juni und Samstag, 11. Juni: von 10 bis 14 Uhr BABYLON AGENTUR „...Nächste Station Kottbusser Tor – Umsteigemöglichkeit zur U-Bahnlinie U1”; „Schnell, wir müssen hier raus!“; „- Ja. Hallo? Kannst Du mich hören? Ich bin gerade in der U- Bahn“...etc. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Frühling Bernardine Carroll, „BABYLON AGENTUR – kulturelles Übersetzungsbüro für U-Bahnnutzer_innen“ Sommer Myriel Milicevic und Hanspeter Kadel, „Underground Currents“ Herbst Veronika Gerhard und Volkan T., „SPACE IS THE PLACE ! a kanakfuturist mystery“ Winter Michael Kurzwelly, „LOCH NETZ - ein Wanderführer in die schwarze Zone“ :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Stereo Sehen im Berliner Fenster Das Filmexperiment von Evi Kruckenhauser (A) entlang der Linie U2 zwischen Alexanderplatz und Mendelssohn-Bartholdy-Park ist vom 22.12.2010 bis 02.01.2011 täglich im Berliner Fenster, dem Fahrgastfernsehen der U-Bahn, im gesamten U-Bahnnetz zu sehen. Stereo Sehen / Videoinstallation am 28.11.10 :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Im Rahmen des Kunstprojekts im Untergrund Endpräsentation des U10-Modells, Eröffnung am 07.12.2010 um 18 Uhr Construction Time Again - Phase 2 :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Im Rahmen des Kunstprojekts im Untergrund Sonderfahrt Stereo Sehen Der Sonderzug ist mit einem normalen BVG-Fahrschein für jedermann kostenlos nutzbar. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Im Rahmen des Kunstprojekts der NGBK im Untergrund Präsentation Moderne Märchen im Berliner Untergrund ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: U-Bahn-Geräusch-Chor, Interventionen mit Stimmen und Chor-Finale entlang den U-Bahn-Linien U1, U8, U2, U6, von Grit Ruhland (D): Finale am Samstag, den 30. Oktober 2010:
Module und Ablauf für das Finale Kontakt: 0179 9316201 (Grit Ruhland) oder geraeusch-chor@web.de Moderne Märchen im Berliner Untergrund, Installation und Kurzfilme von Yuka Oyama (JA) und Axel Ruoff (D), vom 11.11.2010 - 09.01.2011, U-Bhf. Potsdamer Platz, BVG-Abfertigungshaus, Bahnsteig U2; und vom 08.11. bis 21.11.2010 im Berliner Fenster (dem Fahrgastfernsehen der Berliner U-Bahn): Eröffnung am Donnerstag, den 11. November 2010, mit einer Lesung von Olaf Kraeusel (BVG-Techniker):
Stereo Sehen, Videoinstallation in einem Sonderzug der Linie U2 von Evi Kruckenhauser (AT): Eröffnung und Sonderzug am Sonntag, den 28. November 2010
Construction Time Again - Phase 2, Endpräsentation des Modells der Linie U10 von Katharina Heilein (D) und vielen BerlinerInnen, vom 07.12. - 09.12.2010, U-Bhf. Schloßstraße, Bahnsteig U9/(U10), Richtung Osloer Straße (Führungen von 17 - 20 Uhr): Eröffnung am Dienstag den 07. December 2010
und fortlaufend:
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: In den nächsten zwei Monaten widmen sich Menschen unter Einsatz ihrer Stimmen dem Verkehrsmittel U-Bahn und treffen sich zum Hören, Sammeln und Improvisieren im Berliner Untergrund. Der Chor will für das poetische Element der Technik sensibilisieren. Als Abschluss wird es ein öffentliches Finale geben. Chor-Termine (immer samstags): 28.8. (11-15 Uhr), 04.9. (11-15 Uhr); 11.9. (10-13 Uhr); 25.9. (10-14 Uhr); 02.10. (11-15 Uhr); 23.10. (11-15 Uhr); 30.10. Finale (11:30-15:30 Uhr) Treffpunkt im Gemeinschaftsraum am Mehringplatz, Friedrichstraße 4, U-Bhf. Hallesches Tor, Berlin-Kreuzberg
Anschließend Ausklang im Proberaum: Die Teilnahme am Chor ist jederzeit willkommen und kostenlos!
Professionelle Begleitung durch eine Musikerin und Stimmpädagogin Ulrike Sowodniok! :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Eine Reihe geführter Spaziergänge von jeweils etwa vier Kilometern Länge macht räumlich und thematisch den Verlauf der einst geplanten U-Bahnlinie U10 erfahrbar. Termine:
Teilnahme kostenlos. Voranmeldung erforderlich unter 0151-59202332 oder info@u10-berlin.de :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Sontag 12.09.10 von 11:00 bis 16:00 Seit April baut die Künstlerin Katharina Heilein zusammen mit zwolf BerlinerInnen den Eintritt frei. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Wohnen Sie in der Nähe der damals angedachten U10? Die einst geplante Linie U10 entsteht zur Zeit in einem Atelier in Pankow als Modell im Maßstab 1:160. Dafür sammelt die Künstlerin Katharina Heilein seit 2009 Original-Baupläne, Expertenberichte und Landesarchiv-Dokumente zum genauen U10- Streckenverlauf. Sie lädt nun BürgerInnen, die an der ?U10" wohnen, zur ober- und unterirdischen Spurensuche, zum Ideenaustausch und zur Beteiligung am Modellbau ein.
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AUSSCHREIBUNG DES KÜNSTLERISCHEN IDEENWETTBEWERBS FÜR PROJEKTE IM BERLINER U-BAHNNETZ 2011 Zukunft des "Öffentlichen" im Öffentlichen Nahverkehr NGBK sucht für 2011 partizipative und/ oder situationsspezifische Ideen, Visionen, Experimente und Interventionen, die die Zukunft des Öffentlichen im Berliner U-Bahnsystem mitgestalten. U10 - von hier aus ins Imaginäre und wieder zurück ist ein Projekt der NGBK Berlin, initiiert von Sofia Bempeza, Ania Corcilius, Jacopo Gallico, Eva Hertzsch und Adam Page. U10 wird von der Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten / Kunst im Stadtraum finanziert und von der BVG, dem Berliner Fenster und der Wall AG unterstützt. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Samstag, 12. Juni 2010, 14:30 Uhr Im U-Bahn-Museum, U-Bhf. Olympia-Stadion (U2) Die Recherchen von Roland Boden über einen heute weitgehend in Vergessenheit geratenen wissenschaftlichen Großversuch zur Beeinflussung der Realzeit, bekannt geworden unter dem Namen Kronos-Projekt (Entschleunigungsbahn Steglitz), wurden bereits im vergangenen Jahr 2009 an verschiedenen Standorten innerhalb des Berliner U-Bahnnetzes entlang der nie gebauten U-Bahnlinie U10 präsentiert. Bei dem 1926 begonnenen Experiment sollte durch den Einsatz extrem langsamer Raum-Zeit-Vektoren eine Verlangsamung des Zeitablaufs erreicht werden. Es wird vermutet, dass zu diesem Zweck ein Großgerät mit acht Probanden besetzt und etwa auf der Höhe des heutigen U-Bahnhofs Rathaus Steglitz unterirdisch nordwärts in Bewegung gesetzt wurde. Der genaue Ort im Untergrund ist heute nicht mehr auszumachen. Mit extrem verlangsamter Geschwindigkeit ist das Kronos-Gerät in 83 Jahren bis heute 317 Meter vorangekommen. Für die Versuchspersonen vergingen dabei etwas weniger als sieben Stunden. Bei dem Gerät handelt es sich um einen damals üblichen, modifizierten U-Bahn-wagen A1. Das von Roland Boden nachgebaute Modell wird erstmalig im U-Bahn-Museum ausgestellt. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Seit November 2009 fragen Yuka Oyama und Axel Ruoff BVGerInnen nach Erlebnissen, Phantasien und Gedanken, die sie bei Ihrer Arbeit haben. Ausgehend von den Antworten produzieren die Künstler Figuren und Requisiten für einen Kurzfilm, der ein magisches Bild des Berliner Untergrundes zeichnet. In Zusammenarbeit u.a. mit der U-Bahn-Betriebsschule der BVG. Info unter fragebogen-moderne märchen oder 0152 08314584 :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
In 2010 baut Katharina Heilein gemeinsam mit VerkehrsexpertInnen und Öffentlichkeit die gesamte Strecke der Linie U10 als Modell nach. Das U10-Modell wird 100 Meter lang sein und Audio-, Video- und Modellbaubeiträge von die damaligen Planer der U10, BVGern und U-Bahn-Fans beinhalten. TeilnehmerInnen werden gesucht! Interessiert? :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Sommer Roland Boden, „Kronos-Projekt“ Ausschreibung des öffentlichen U10-Wettbewerbes für 2011 im Berliner U-Bahnnetz Herbst U10 - Sonntagsspaziergänge Grit Ruhland „U-Bahn-Geräusch-Chor“ Yuka Oyama und Axel Ruoff „Moderne Märchen im Berliner Untergrund“ Winter Evi Kruckenhauser, „Stereo-Sehen“ Katharina Heilein „Construction time again – phase II“ Termine und Informationen unter: www.u10-berlin.de/d-news.htm :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
In Zusammenarbeit mit den BVGern Georg Burkard und Wolfgang Adam sowie Fahrgästen der Berliner U-Bahn. Entstanden aus einer Reise in die Imagination und wieder zurück. Basierend auf wirklichen Gesprächen mit Reisenden an den Stationen einer Phantomlinie im Untergrund. Realisiert im Zeitraum vom 01.09. bis 16.10.09 in den Berliner U-Bahnhöfen Alexanderplatz, Innsbrucker Platz, Kleistpark, Potsdamer Platz, Schloßstraße und Wittenbergplatz. Jetzt auch CD mit Booklet zum Preis von 5,- Euro unter: www.freewebstore.org/artoflistening oder im Ausstellungsraum der NGBK (Oranienstr. 25) erhältlich. Der Erlös aus dem Verkauf der CD kommt U-Bahn-MusikerInnen in Berlin zugute. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Im Rahmen des Kunstprojekts der NGBK im Untergrund "Kronos-Projekt", von Roland Boden (D) installation im U-Bahnhof Potsdamer Platz, verlängert bis 07.02.10. "Kronos-Projekt" Mehr unter www.kronos-projekt.de ... und
von den Künstlern Simon Grennan (UK) und Christopher Sperandio (USA) Installation aller neun Comic-Portraits im U-Bahnhof Bernauer Strasse, von 10.12.09. "Invisible City" :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
NGBK Berlin, für Donnerstag, 10. Dezember 2009 19.30 Uhr, U-Bahnhof Potsdamer Platz Vorstellung des „Kronos-Projektes“ 1926 begann unter der Bezeichnung Kronos-Projekt (Entschleunigungsbahn Steglitz) ein heute
weitgehend in Vergessenheit geratener Großversuch zur Beeinflussung der Realzeit. Ein mit acht
Versuchspersonen besetzter umgebauter U-Bahnwagen bewegt sich sinuskurvenförmig mit extrem
geringer Geschwindigkeit im Berliner Untergrund. Ausgehend von einer Position nördlich der U-Bahn-
station Rathaus Steglitz ist das Kronos-Gerät in 83 Jahren bis heute 317 Meter vorangekommen. Für
die Versuchspersonen vergingen dabei etwas weniger als sieben Stunden. Mehr unter www.kronos-projekt.de und von 05. bis 11.12. und von 19. bis 25.12. im Berliner Fenster, dem Fahrgastfernsehen in den U-Bahnzügen. mehr... 20:30 Uhr, S-Bahnhof Potsdamer Platz Vorstellung des Projektes „Construction Time Again – phase I“ Zeitsprung-Versuche mit der Künstlerin Katharina Heilein und Udo Dittfurth (Stadtplaner und Leiter des S-Bahn Museums Berlin), Christfried Tschepe (Stadtplaner und Vorstandsmitglied des Berliner Fahrgastverbandes IGEB), Erhard Hübner-Kosney und Rüdiger Lemnitz (beide Planer bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abt. Planung ÖPNV-Infrastruktur), Dieter Müller (ehemaliger S- Bahn Triebwagenführer, Mitwirkender im Film 'Berliner Stadtbahnbilder') und Alfred Behrens (Film- und Drehbuchautor). Mit einer Audio-Installation von Brigitte Krämer.
1984 führten Verhandlungen des West-Berliner Senats mit den zuständigen Gremien in Ost-Berlin/DDR
und den Alliierten zur Übernahme des S-Bahn Streckennetzes auf West-Berliner Gebiet. Die Deutsche
Reichsbahn übertrug die Betriebsführung auf die BVG und der West-Berliner Senat investierte fortan
nicht mehr in die U-Bahnlinien, die in Konkurrenz zu den S-Bahnlinien standen. Mit der
Wiederinbetriebnahme der stillgelegten S1 wurde auch der Bau der parallel laufenden Linie U10 gestoppt.
26 Jahre später führen kuriose Berichte von Zeugen des damaligen Geisterstrecken-Daseins
der S-Bahn auf die Spur der ungeahnten Potenziale der Phantom-Linie U10. „U3 Tunnel“ ist ein sog. Vorleistungstunnel und Rohbaubahnhof für die nie zu Ende gebaute Linie U10 Eintritt frei :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Donnerstag, 12. November 2009, 19.30 Uhr ...Einmaliger Zugang! Das Kronos-Projekt, auch als Entschleunigungsbahn Steglitz bezeichnet, ist ein 1926 begonnenes Experiment zur Manipulation der Zeitachse. Ein extrem langsam bewegter, umgebauter U- Bahnwagen ist vermutlich seit nunmehr 30.500 Tagen mit 8 Insassen im Raum Steglitz unterwegs. In dieser Zeit ist das Gerät 317 Meter vorangekommen, für die Insassen vergingen weniger als 7 Stunden. Der nie fertig gestellte und öffentlich unzugängliche Bahnhof der Linie U10 dient am Abend des 12. November für kurze Zeit einer öffentlichen Präsentation des Kronos-Projekts und gleichzeitig dem Versuch einer akustischen Kontaktaufnahme mit den Probanden aus den 20er Jahren. Mit Videoprojektion und Toninstallation wird ein Eindruck von der Dimension des wohl bis heute andauernden Versuchs vermittelt, welcher durch die Umstände bis heute weitgehend unbekannt geblieben ist.
Gegenstand der Untersuchungen von Roland Boden zum Kronos-Projekt sind eine ausführliche
Recherche in Archiven, Befragung von Zeitzeugen und Wissenschaftlern, die Dokumentation und
schließlich modellhafte Rekonstruktion der seit 83 Jahren im Berliner Untergrund verkehrenden
Entschleunigungsbahn. Das U-Bahnsystem erscheint als Schauplatz eines wissenschaftlichen
Großexperiments zur Veränderung des Raum-Zeit-Kontinuums. Im Lichte der Recherchen von
Roland Boden verschiebt sich die Bedeutung scheinbar trivialer Beobachtungen bei der Nutzung Auch im Rahmen von U10:
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Donnerstag, den 15. Oktober 2009, 19 Uhr Eröffnung des Projektes Kunst im Untergrund der NGBK mit Arbeiten von Alexandre Decoupigny (D) & Rae Spoon (CA), Simon Grennan (UK) & Chris Sperandio (USA) und Hans Polterauer (AT) Im U-Bahnhof Schloßstraße (Linie U9) U10 – von hier aus ins Imaginäre und wieder zurück präsentiert das Berliner U- Bahnnetz als eine unterirdische Parallelwelt. Alltäglich und doch voller Geheimnisse fungiert der Untergrund sowohl als Spiegel der Berliner Geschichte wie auch als Seismograph aktueller Verschiebungen im Gefüge der Stadt. Der Name U10 verweist auf die historische U-Bahn Linie U10, die bereits seit den 1930-er Jahren Teil der Planungen des Berliner U-Bahnnetzes ist und heute nur in einigen wenigen Fragmenten als „Blinde Tunnel“ und größtenteils ungenutzten Bahnsteigen existiert. Die weithin unbekannte Existenz – und zugleich Nicht-Existenz– der Linie U10 bietet Anknüpfungspunkte für Künstlerische Interventionen sowohl hinsichtlich ihrer phantastischen als auch ihrer historischen Qualität - als mystischer Ort und als Relikt des geteilten Berlin. Im Rahmen eines internationalen offenen Kunstwettbewerbs wurden aus
300 Bewerbungen vier künstlerische Projekte ausgewählt, die
2009 den Berliner Untergrund als realen Ort und als imaginäre Welt
erkunden. Die Zusammenarbeit der ausgewählten Künstler/-innen
mit BVG-Mitarbeiter/-innen aus den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen
und anderen Expert/-innen des Untergrundes verankert das Projekt im
Kontext einer Kunst, die öffentliche Interessen vertritt und die
künstlerische Auseinandersetzung in spezifische soziale Räume
hineinträgt. Als einer der Bahnhöfe, die ursprünglich für die Linie
U10 geplant worden waren, bietet der Bahnhof Schlossstrasse einen passenden
Rahmen für die Präsentation der ersten drei Künstlerprojekte,
die im Kontext von U10 - von hier aus ins Imaginäre und wieder
zurück realisiert werden konnten. Kostenloses Download der U10-CD "Worauf wartest Du?" von Alexandre Decoupigny und Auf dem Bahnsteig Richtung Osloer Straße im gleichen Bahnhof, wird eines von zehn Comic-Portraits aus der Serie "Invisible City / unsichtbare Stadt" von Simon Grennan (UK) und Chris Sperandio (USA) zu sehen sein. "Invisible City / unsichtbare Stadt" basiert auf Geschichten und Alltagserfahrungen von Nachtschichtarbeiter/-innen im Untergrund. Ein zweiter Teil der Arbeit wird zeitgleich im Bahnhof Kottbusser Tor (Linie U8 Richtung Herrmannstraße gezeigt) sowie im „Berliner Fenster“, dem Fahrgastfernsehen in U-Bahnzügen und im BVG Kundenmagazin „Plus“. Auch im „Berliner Fenster“ schafft Hans
Polterauer, ausgehend von seinem Garten im ländlichen
Österreich, eine imaginäre Verbindung zum Berliner Untergrund.
Polterauers Videoarbeit, die die Beziehung zwischen Stadt und Land,
Peripherie und Zentrum thematisiert, erscheint täglich vom 15.10.09
bis 28.10.09. (Mo. bis Fr. von 06:00 bis 10:00 und Sa./So. von 10:00
bis 14:00)
U10 – von hier aus ins Imaginäre und wieder zurück ist ein Projekt der NGBK Berlin, initiiert von Sofia Bempeza, Ania Corcilius, Jacopo Gallico, Eva Hertzsch und Adam Page. U10 wird von der Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten / Kunst im Stadtraum finanziert und von der BVG und dem Berliner Fenster unterstützt. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Invisible City Die Eröffnung U10 - von hier aus ins Imaginäre
und wieder zurück mit der Arbeitspräsentationen von Grennan
& Sperandio und Hans Polterauer, sowie einer musikalischen Performance
von Decoupigny & Spoon findet am Donnerstag den 15.10 2009
statt. Im Anschluss daran, ist eine öffentliche Diskussion zum
Thema Kunst-Kooperationen im Untergrund geplant. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
U10 - von hier aus ins Imaginäre und wieder zurück Ein Kunstprojekt der NGBK, in Zusammenarbeit mit den Berliner Verkehrsbetrieben BVG, finanziert von der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten – Kunst im Stadtraum und unterstützt von der Wall AG Am künstlerischen Ideenwettbewerb U10 – von hier aus
ins Imaginäre und wieder zurück der Neuen Gesellschaft
für Bildende Kunst haben sich 293 Künstler/-innen beteiligt.
Das Auswahlgremium, bestehend aus den Mitgliedern der AG U10 (Sofia
Bempeza, Ania Corcilius, Jacopo Gallico, Eva Hertzsch und Adam Page),
sowie zwei BVG-Mitarbeiter/-innen in beratender Funktion hat aus den
Einsendungen acht Projekte ausgewählt, die für die Realisierung
in den Jahren 2009 und 2010 vorgeschlagen werden. Das Gremium hat sich
für folgende Künstler/-innen entschieden: Der Jury war bei ihrer Auswahl daran gelegen, einen Spannungsbogen zu erzeugen zwischen Projekten, die eine künstlerische Untersuchung der sozialen Realität des Berliner Untergrundes in den Mittelpunkt stellen und Projekten, die von der Imagination einer fiktiven Gegenwelt ausgehen. Ein wichtiges Auswahlkriterium war die kollaborative Dimension der jeweiligen Projektideen. Insgesamt wurde angestrebt, ein inhaltlich und formal vielschichtiges und zugleich kohärentes Ausstellungsprogramm zusammen zu stellen. Im Jahr 2009 - beginnend Mitte Oktober – werden vier Projekte realisiert und von drei Veranstaltungen (Diskussionsabend und Vorträge) begleitet. Simmon Grennan & Chris Sperandio besuchen für ihre Arbeit „Invisible City“ Menschen, die nachts in der U-Bahn beschäftig sind. Auf der Grundlage von Gesprächen, die sie mit diesen „Nachtarbeiter/-innen“ führen, entsteht eine Serie von Portraits im Comic-Stil, die ab Mitte Oktober in den U-Bahnzügen und auf den Hintergleisflächen von 10 Bahnhöfen zu sehen sein wird. Hans Polterauers Perfomance schafft eine imaginäre Verbindung zum Berliner Untergrund. Polterauer wird täglich eine Stunde in seinem Garten im ländlichen Österreich an einem Loch graben, bis er vollständig in dem von ihm gegrabenen Loch verschwunden sein wird. Seine Performance wird per Live-Stream in den Berliner Untergrund übertragen. Alexandre Decoupigny & Rae Spoons Arbeit trägt den Titel „Worauf wartest du?“ In behutsamen Annäherungen erfährt Alexandre Decoupigny von den Sehnsüchten und Träumen der Menschen im Untergrund. Diese sind das Ausgangsmaterial für elektro-akustische Experimente und musikalische Performances, die Decoupigny & Spoon im November 2009 im U-Bahnbereich aufführen werden. Roland Boden untersucht im Rahmen seiner Arbeit „Das Kronos Projekt“ Veränderungen im Verhältnis von Zeit und Raum. Ausgangspunkt ist die Erforschung einer vermutlich seit 1926 bis heute im Berliner Untergrund verkehrenden Entschleunigungsmaschine. Im Dezember 2009 wird Roland Boden das Modell eines modifizierten Versuchswagens sowie die Ergebnisse seiner umfangreichen Recherche in Zusammenarbeit mit Wissenschaftler/innen und BVGer /-innen der Öffentlichkeit präsentieren. Im Jahr 2010 werden folgende Projekte realisiert: (unter Vorbehalt der Zuwendung durch die Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten) „Enderung der Zeit“. Anhand von Zeitzeugenberichten rekonstruiert Katharina Heileins Projekt die Geschichte der 1984 abgebrochenen Planungen zur U-Bahn-Linie 10. Kommunikationsmittel und zugleich Anschauungsobjekt ist ein Modell der Linie U10, das Heilein gemeinsam mit ihren Gesprächspartner bauen will. Einen Teil ihres Recherchematerials präsentiert die Künstlerin in Form eines Vortrags im Rahmen des Begleitprogramms in 2009. Stereo Sehen von Evi Kruckenhauser ist ein Filmexperiment, das zwei parallele Realitäten miteinander verbindet: die oberirdische Stadtlandschaft und die unterirdische Tunnelfahrt. Die Kamera folgt oberirdisch dem genauen Lauf der U-Bahnstrecke, auf der der Film zu sehen ist. Sie lässt sich dabei von keinem Hindernis aufhalten, geht zwischen Autos hindurch, über den Fluss und durchdringt Häuserwände. „Moderne Märchen – Berliner Untergrund“. Yuka Oyama & Axel Ruoff organisieren einen mehrteiligen Workshop mit BVGer/-innen. In diesem Rahmen sammeln sie erlebte und erfundene Geschichten über unheimliche Phänomene, die zunächst zeichnerisch und später dann auch skulptural und filmisch umgesetzt werden. Auf spielerische Art und Weise untersucht „Moderne Märchen“ die Verbindung zwischen Untergrund und Unbewusstem. Grit Ruhlands „Geräusche-Chor“ appelliert an die sinnliche Erfahrung einer maschinell geprägten U-Bahnwelt. Die Künstlerin Grit Ruhland übt zusammen mit einer Gruppe von 10-40 Leuten Ton-Signalen, Bremsen und andere durch den Verkehr verursachten Geräusche. In einer Reihe von Performances führt die Gruppe die durch Improvisation und Komposition entstanden Stücke vor. |




















